Leistung
Gartenpflege
Rasen, Hecken, Gehölze und Laub über das ganze Gartenjahr, mit den großen Schnitten im Winterhalbjahr und einer Laubräumung, die wir jedes Mal mit Datum festhalten.
Was zur Gartenpflege gehört
Außenanlagen verzeihen keine Pause. Wer im Mai zweimal nicht mäht, braucht im Juni den Freischneider. Deshalb stehen die Einsätze für die ganze Saison fest, bevor sie beginnt.
- Rasenpflege: Mähen, Kanten stechen, Vertikutieren, Nachsaat
- Heckenschnitt auf Form und Höhe, Rückschnitt überalterter Hecken
- Gehölz- und Strauchschnitt, Auslichten, Verjüngung
- Staudenpflege, Rückschnitt, Aufräumen der Beete
- Unkrautentfernung auf Beeten, Wegen und Pflasterflächen
- Laubbeseitigung im Herbst, mehrfach je nach Baumbestand
- Pflege von Kies-, Schotter- und Rindenmulchflächen
- Reinigung von Zuwegungen, Stellplätzen und Innenhöfen
- Kontrolle von Spielgeräten und Sitzgruppen auf Schäden
- Abfuhr und Entsorgung des Schnittguts
Arbeiten, die Hebebühne oder Klettertechnik erfordern, Fällungen und Schnitte an geschützten Bäumen gehören in die Hand eines zertifizierten Baumpflegers. Wir melden den Bedarf, holen ein Angebot beim Fachbetrieb ein und begleiten den Einsatz vor Ort.
Für welche Objekte
- Wohnanlagen mit Grünanteil. Rasenflächen zwischen den Häusern, Hecken an der Grundstücksgrenze, Baumscheiben und Beete am Eingang. Meist 14 bis 20 Einsätze über die Saison.
- Innenhöfe und Tiefgaragendächer. Begrenzte Substrathöhe, empfindliche Abdichtung. Hier zählt, dass niemand mit schwerem Gerät auffährt.
- Gewerbeobjekte. Repräsentative Flächen am Eingang, Sichtachsen zur Straße, Stellplätze frei von Bewuchs. Einsätze außerhalb der Betriebszeiten sind die Regel.
- Einzelne Grundstücke. Auch ein Vorgarten und eine Hecke sind ein Auftrag. Wer sein Objekt aus einer anderen Stadt verwaltet, spart sich die Suche nach einem Betrieb vor Ort.
Wie die Saison geplant wird
Bei der Begehung nehmen wir Flächen, Bewuchs und Zugänglichkeit auf: wie viel Rasen, wie viele Meter Hecke, welche Gehölze, wohin mit dem Schnittgut, ob Wasser und Strom vor Ort sind. Daraus wird ein Pflegeplan mit Einsatzterminen für die ganze Saison.
Ein Sturmschaden, eine überhängende Hecke vom Nachbargrundstück, ein abgestorbener Strauch: Was zusätzlich anfällt, melden wir mit Foto und kurzer Einschätzung. Sie entscheiden, ob wir es einplanen.
Schnittzeiten und Laub: was rechtlich vorgegeben ist
Die Schnittzeiten richten sich nach § 39 Bundesnaturschutzgesetz: Vom 1. März bis zum 30. September sind Rückschnitte und Auf-den-Stock-Schnitte an Hecken und Gehölzen unzulässig. Schonende Form- und Pflegeschnitte bleiben möglich, ebenso Arbeiten zur Verkehrssicherung. Die großen Schnitte planen wir deshalb ins Winterhalbjahr. Wer eine Hecke im Sommer auf den Stock setzt, riskiert ein Bußgeld.
Im Herbst wird das Laub mehrfach geräumt, nicht einmal. Nasses Laub auf Gehwegen ist eine Rutschgefahr, und die Räumung fällt damit unter die Verkehrssicherungspflicht des Eigentümers. Jeden Gang halten wir mit Datum fest, wie im Winterdienst.
Abgrenzung zu den anderen Leistungen
Gartenpflege endet an der Hauswand: Innenflächen sind Gebäudereinigung, Streuen und Räumen im Winter ist Winterdienst, die defekte Außenleuchte über dem Beet gehört zum Hausmeisterservice. In der Praxis fällt das zusammen: Wer im Herbst das Laub holt, sieht auch, dass die Leuchte nicht mehr geht.
Was die Gartenpflege kostet
Der Preis hängt an drei Größen: der Fläche, der Zahl der Einsätze und dem Aufwand für Abfuhr und Entsorgung. Das Angebot nennt deshalb Positionen statt einer Pauschale: Rasenpflege je Einsatz, Heckenschnitt je Schnitt, Laubräumung je Gang, Entsorgung getrennt ausgewiesen. So sehen Sie, was sich ändert, wenn ein Einsatz dazukommt oder wegfällt.
Die Kosten der laufenden Gartenpflege sind in aller Regel als Betriebskosten umlagefähig, eine Neuanlage oder eine Ersatzpflanzung ist es nicht. Wir weisen beides getrennt aus.
Häufige Fragen zur Gartenpflege
Wird das Schnittgut mitgenommen?
Ja, Abfuhr und Entsorgung sind Teil des Angebots und werden als eigene Position ausgewiesen. Wenn auf dem Grundstück ein Platz für Kompost vorhanden ist, kann Schnittgut auch dort bleiben. Das senkt die Kosten.
Wie oft wird im Sommer gemäht?
In der Hauptwuchszeit alle ein bis zwei Wochen, im Hochsommer bei Trockenheit seltener. Der Pflegeplan legt einen Rahmen fest, die tatsächliche Frequenz richtet sich nach dem Wuchs: gemäht wird, wenn es nötig ist, nicht weil ein Termin im Kalender steht.
Übernehmen Sie auch die Bewässerung?
Bei Neupflanzungen und in Trockenperioden ja, sofern ein Wasseranschluss vorhanden ist. Für größere Anlagen ist eine automatische Bewässerung meist günstiger. Wir sagen Ihnen, ab wann sich das rechnet.
Anfrage
Wie viel Grün gehört zu Ihrem Objekt?
Rasenfläche, laufende Meter Hecke, Baumbestand. Grob genügt für eine erste Einschätzung. Den Pflegeplan machen wir nach der Begehung.